– UND AUF EINMAL WAR ER SCHON DA-

Miriam (23)

Es geht um die Geburt meines zweiten Sohnes, Gregor. Es war der 10. Mai 2019. Ein schöner Tag mit Sonnenschein und guter Laune. Nachdem der Große seinen Mittagsschlaf beendet hatte, durfte er zu Oma zum Spielen. Ich wollte im Babyzimmer aufräumen und ein paar Dinge noch für den ersten Geburtstag vom Großen vorbereiten, denn es waren nur noch 9 Tage bis dort. Ich schaffte viel und war glücklich! Als letztes trug ich die Wiege in unser Schlafzimmer. Abends begleitete ich den Großen in den Schlaf und freute mich auf mein Bett. Ich machte mich fertig und legte mich hin. Mein letzter Blick fiel auf die leere Wiege. „Wie lange sie wohl noch leer bleibt?”, war mein Gedanke. Ich machte es mir im Bett gemütlich und schloss die Augen, nur um sie gleich danach wieder zu öffnen.

Was war das? Eine Übungswehe?

Was war das? Eine Übungswehe? Ich blieb ruhig. Kurz darauf kam wieder eine, diesmal stärker. Ich stoppte die Zeit. Alle 3 Minuten für ca. 40 Sekunden. Ok, ich stand erstmal auf und ging ins Wohnzimmer zu meinem Mann. Ich versuchte auf dem Ball etwas zu entspannen. Nichts half. Die Wehen blieben. Wir riefen unsere Hebamme im Geburtshaus an. Ich wollte eigentlich noch nicht los. Wir vereinbaren, dass wir uns melden würden, wenn wir uns auf den Weg machen. Sicherheitshalber riefen wir die Oma fürs Babysitten in der Nacht.

Mein Zwerg mit Glückshaube!

Circa 30 Minuten später (23:30 Uhr) saßen wir dann im Auto. Die Fahrt verging für mich ziemlich schnell. Um 0:15 Uhr kamen wir im 45 km entfernten Geburtshaus an und wurden ganz herzlich empfangen. In meinem Kopf hatte ich immer noch den Gedanken: Hoffentlich sind wir nicht umsonst los gefahren. Die Atmosphäre im Geburtshaus war entspannt. Die Wehen waren regelmäßig und stark. Ich fand die für mich perfekte Position. Vor dem Bett kniend und die Hände meines Mannes haltend. Um 1:25 Uhr kam Gregor zur Welt! Komplett in der Fruchtblase! Mein Zwerg mit Glückshaube!
Morgens um 5:40 Uhr kamen wir 3 fix und fertig und überglücklich Zuhause an! Für mich war es eine wunderschöne Erfahrung! Von der ersten Wehe bis zum ersten Schrei vergingen 3,5 Stunden!

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