– SCHNEEKIND –

Daniela (23)

Wenn es schneit wird sie kommen

Schon lange, die ganze Zeit über sagte ich, dass sich unsere Tochter auf den Weg machen würde, wenn es auch bei uns diesen Winter endlich mal schneien würde. Sorgen oder Ängste hatte ich keine. Ich ging bewusst positiv an die Sache heran, mit der Einstellung, dass mein Körper schon weiß, was er zu tun hatte.

Der Abend des 17.01.2020 verlief ganz normal. Wir bestellten uns Pizza und ließen es uns gut gehen und um 23 Uhr gingen wir ins Bett.  Nichts ahnend wachte ich 2 Stunden später auf und hatte Wehen. Ich konnte es erst gar nicht glauben, denn bis zum ET waren es ja noch 2 Wochen! Um meinem Freund noch etwas Schlaf zu gönnen, bin ich ins Wohnzimmer gegangen. Keine zwei Stunden später musste ich ihn aber wecken, da die Wehen schmerzlich auszuhalten, aber alle 7 Minuten kamen. So fuhren wir um 03:30 Uhr ins Krankenhaus.

Ruck, zuck

Im Kreißsaal angekommen untersuchte man mich und meinte um 06:30 Uhr, der Anfang wäre gemacht. Wir stellten uns also auf einen langen Tag ein. Mit dem Schichtwechsel aber ging es dann ruck, zuck und meine Fruchtblase platze ca. um 08:00 Uhr. Puh, das ging aber schnell!

Mein Freund rief die Hebamme und ab da konnte sie den Kreißsaal nicht mehr verlassen. Der Muttermund war zur Zeit bei 4 cm. Eine halbe Stunde später musste ich bereits pressen, hatte dabei aber Mühe, die Wehen zu veratmen. Dazu kam, dass ich sichtlich Angst hatte, dass es noch zu früh war.

Die Reise der Presswehen

Ich wurde erneut Untersucht und siehe da, der Muttermund war vollständig geöffnet! So begann die wundervolle Reise der Presswehen. Um 09:09 Uhr kam dann unsere erste Tochter Viktoria gesund auf die Welt. Alle Schmerzen waren fortan vergessen und ich sagte bereits nach 5 Minuten, dass ich diese Geburtsreise sofort nochmals machen würde.

Es schneite!

Als ich dann aus dem Fenster blickte, sah ich, dass es tatsächlich schneite. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Unser Schneemädchen war geboren!

WEITERE GEBURTSBERICHTE

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR