– EINE PERFEKTE GEBURT –

Manuela (28)

3 meiner 4 wundervollen Kinder kamen im Krankenhaus durch eine ebenso schöne, spontane und schnelle Geburt zur Welt.

25.10.2019: Der Tag vor der Geburt

Es war ein ganz normaler Freitag. Mein frisch eingeschulter Sohn kam nach Hause. Wir machten die Hausaufgaben und ich holte meine zwei Mädchen vom Kindergarten ab. Wir genossen den Nachmittag und freuten uns auf Papa/meinen Mann.

Als wenn es das Schicksal so wollte, durften die 3 Mäuse bei Oma und Opa übernachten. Mein Mann brachte unsere Kinder zu den Großeltern, während ich in der Wohnung nebenan den Spätnachmittag mit meiner Freundin verbrachte und mich „ausheulte“, dass ich nun vor Ungeduld platzte. Als mein Mann wiederkam, verbrachten wir noch etwas Zeit bei ihr, bis mir furchtbar übel wurde. Um 19:30 ging ich zurück in unsere Wohnung und vermutete, dass ich mich bei meiner jüngsten Tochter (4 Jahre) mit Magen-Darm angesteckt hatte. Die Ungeduld und Euphorie, dass es heute losgehen könnte, verflogen schlagartig.

26.10.2019 – bis 01:28 Uhr ging es mir, naja, sagen wir mal, nicht so berauschend. Ich ging auf den Balkon und setzte mich auf unser Rattansofa, um etwas frische Luft zu schnappen. Plötzlich merkte ich, wie es mir wieder hervorragend ging und die Fruchtblase platzte. Ich sagte meinem Mann, dass es nun losginge. Ich rief also meine Hebamme an, da eine Hausgeburt geplant war und bewegte mich nicht vom Fleck, bis die größte Fruchtwassermenge raus war. Meine Hebamme fragte mich am Telefon, ob ich schon Wehen hatte. Dies verneinte ich, wusste aber durch meine 3 vorangegangenen Geburten, dass diese nicht lange auf sich warten lassen.

Um 02:28 Uhr kam die Hebamme bei uns an. Wie erwartet, fingen die Wehen um ca. 02:00 an und ich kniete vor unserem Bett, während ich die doch schon starken, aber nicht wirklich schmerzhaften Wehen im 2 Minutenabstand veratmete. Meine Hebamme lies mich weiterhin selbstbestimmt „wehen“ und unterstütze mich mit ihrem Dasein ohne viele Worte. Ich legte mich aufs Bett, da ich das Gefühl hatte, dass es so angenehmer war. Die ersten Presswehen blieb ich noch in dieser Position, bis ich mit Hilfe meiner Hebamme wieder in den Vierfüßler vor dem Bett wechselte.

Dankbarkeit

Um 3:28 Uhr kam unser Sohn mit 48 cm und 3060 Gramm nach einer wundervollen, fast schmerzlosen, jedoch anstrengenden und schnellen Geburt zur Welt. Der Kleine war kerngesund und ich schaffte die Geburt mit einer leichten Abschürfung (da er seine Hand vors Gesicht hielt). Ich bin unendlich dankbar für meine 4. Traumgeburt, meine 4 wundervollen Kinder (heute 7, 6, 4 Jahre und 5 Monate alt), meinen Mann, auf den ich mich immer verlassen kann und auch dafür, dass sich mein sehnlichster Wunsch nach einer Hausgeburt erfüllt hatte.

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